Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Seite
Das Projekt „KlimaMacher“
Als Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsschule informierte die Fichtelgebirgsrealschule gegen Ende des Schuljahres 2020/2021 einige Klassen zum wichtigen Thema „Klimawandel“.

Umweltkoordinatorin Fr. Meister konnte dafür eine Mitarbeiterin der „Energievision Frankenwald“ mit dem Projekt „KlimaMacher“ gewinnen: Fr. Krauß versorgte alle fünften Klassen mit Informationen zu den Themen Klimawandel und Müll, die 7C befasste sich mit dem Thema „virtuelles Wasser“ und die Schüler/innen der Klassen 8A/9A erstellten ihren persönlichen „ökologischen Fußabdruck“.
In je einer Doppelstunde erarbeiteten die Schüler/innen der Klassen 5A, 5B und 5C zunächst Unterschiede zwischen Wetter und Klima. Natürlich wurden auch die schädlichen Treibhausgase, v.a. Kohlenstoffdioxid und Methan, sowie deren Entstehung besprochen. Anschließend beschäftigten sich die Fünftklässler mit dem Müll, also allen Resten der Verbraucher. Für eine mögliche Wiederverwertung muss der anfallende Hausmüll zunächst korrekt sortiert werden. In welche Tonne gehören aber Kassenbons, beschichtetes Geschenkpapier, CDs oder leere Pizzaschachteln? Hier lernten viele Schüler/innen dazu. Auch dass Joghurtdeckel vom Becher abgetrennt werden müssen, war für die meisten eine neue Information. -  Leider lässt sich aber nur ein kleiner Anteil des anfallenden Mülls recyceln – große Mengen werden verbrannt. Da bei jeder Verbrennung Kohlenstoffdioxid entsteht, trägt unser Müll nicht nur zur Verschmutzung der Erde, sondern auch zum Klimawandel bei. Tatsächlich könnte jeder Einzelne dieser Entwicklung ein bisschen entgegensteuern, indem z. B. nachhaltige Trinkgefäße statt Kunststoffflaschen benutzt würden. Auch der enorme Plastikmüll in den Meeren war ein Thema. Leider kann das gesundheitsschädliche (Mikro-)Plastik inzwischen in nahezu jedem menschlichen Körper nachgewiesen werden.
Die Klasse 7C befasste sich in einer Doppelstunde ausführlich mit dem Thema „virtuelles Wasser“. Frau Krauß informierte zunächst allgemein über den Treibhauseffekt, den Klimawandel und deren negative Auswirkungen, wonach sie dann näher auf den Wasserverbrauch der Menschen einging. Zwar konnte der Durchschnitt des tatsächlichen Pro-Kopf-Wasserverbrauchs in Deutschland in den letzten Jahren verringert werden, das Problem mit dem virtuellen Wasserverbrauch besteht jedoch noch immer: Wir verbrauchen indirekt jede Menge der Ressource durch unseren Lebensstil, zum Beispiel durch einen hohen Fleischkonsum und insbesondere Produkte, deren Anbau sehr viel Wasser benötigt. Frau Krauß vermittelte anschaulich, dass jeder durch regionales Einkaufen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Wasser einen positiven Beitrag leisten kann, um der Umwelt etwas Gutes zu tun.
Die Schüler/innen der Klassen 8A und 9A befassten sich einen halben Schultag mit dem Klimawandel. Wetter, Klima sowie die natürlichen Ursachen des Klimawandels wurden angesprochen. Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf den von uns Menschen verursachten Treibhausgasen sowie den Folgen der Erhitzung der Erde. In einem kleinen Quiz konnten die Schüler/innen zunächst ihr Wissen dazu überprüfen. Im Anschluss erstellten sie ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck. In vier unterschiedlichen Kategorien (Energie, Ernährung, Konsum und Mobilität) wurde für 32 Aktionen (dargestellt durch überdimensionale Füße) eine unterschiedliche Punktzahl vergeben. Die gesammelte Gesamtpunktzahl gibt darüber Auskunft, wie groß die Fläche auf der Erde sein müsste, wenn alle Menschen nach dem derzeit gewohnten persönlichen Lebensstandard leben würden. Das Ergebnis war für viele doch eher ernüchternd: Würden alle Menschen der Welt nach dem Lebensstil in Deutschland leben, wäre die Fläche von drei Erden notwendig. Schnell fanden die Schüler/innen umsetzbare Tipps zur Verringerung des Problems: Hilfreich wäre eine überwiegend pflanzliche Ernährung, Nahrungsmittel sollten nicht weggeworfen werden, Wälder müssten großflächig aufgeforstet werden, der Kleidungskauf sollte nachhaltiger erfolgen, auch mit dem Fahrrad statt mit dem Taxi Mama könnten Freunde besucht werden usw. Abschließend zeigte Fr. Krauß aufrüttelnde Fotos bereits unbewohnbarer Lebensbereiche für Mensch und Tier (abgeholzte Regenwälder, überschwemmte Inseln, Waldbrände etc.): In Zukunft wird die Verringerung des Lebensraumes auch dazu führen, dass immer mehr Menschen auf immer kleinerer Fläche leben müssen.
M. Elbel, F. Winterling
Auszeichnung Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule
Die Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz freut sich über die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule“ für das Schuljahr 2019/2020. Seit vielen Jahren engagiert sich die Fichtelgebirgsrealschule mit Aktionen zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. Durch die letztjährige Projektpräsentation der 9. Klassen unter dem Umweltmotto „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“ entwickelte sich die Idee, sich mit dem Thema Umweltbildung und Nachhaltigkeit noch intensiver zu beschäftigen, feste Bestandteile an der Schule zu etablieren und sich als Umweltschule zu bewerben.

 
Schnell bildete sich eine Gruppe von Schülern und Lehrern, welche sich mit dieser sehr wichtigen Aufgabe auseinandersetzte und einzelne Projekte vertiefte. So konnte zum Beispiel am Tag der offenen Tür eine Umweltstation eingerichtet werden, in der den zahlreichen Besuchern nachhaltig entwickelte Produkte präsentiert und zum Kauf angeboten wurden. Durch das Eintreten der Corona-Pandemie mussten manch geplante Projekte leider verschoben werden, jedoch lässt es sich die Schule nicht nehmen, sich auch unter schwierigeren Voraussetzungen im Schuljahr 2020/2021 weiter für den Klimaschutz und die Umwelt einzusetzen und die Projekte fortzuführen. Schulleiter Oliver Brandt und die Umweltkoordinatorin Natalie Meister freuen sich über die Auszeichnung und die Grußworte des Kultusministers Piazolo und des Umweltministers Glauber in Form einer Videobotschaft, wenngleich die Übergabe der Flagge und der Urkunde coronabedingt nur in einem sehr kleinen Kreise stattfinden konnte. Die Wertschätzung und der Dank gilt allen engagierten Schülerinnen und Schülern sowie den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern und wird in diesen Zeiten der Corona-Pandemie vonseiten der Schule online übermittelt.

N. Meister
Grußworte von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Umweltminister Thorsten Glauber zur Auszeichnung zur Umweltschule:
Aktion "Weihnachtstrucker" 2020
an der FGRS Marktredwitz
 
Die Schulfamilie der Fichtelgebirgsrealschule unterstützte auch in diesem besonderen Jahr wieder die „Weihnachtstrucker-Aktion“ der Johanniter. Bei dieser Hilfsaktion werden speziell gefüllte Pakete von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an not-leidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung verteilt. Aufgrund der weltweiten Corona Pandemie gibt es aber zwei organisatorische Neuerungen: Erstmals werden neben den südosteuropäischen Ländern ebenso Pakete in Deutschland verteilt, da aufgrund der aktuellen Lage auch in Deutschland viele Menschen Unterstützung benötigen. Zweitens besteht die Möglichkeit, digitale Pakete zu packen. Dabei ist es möglich, auf der Homepage der Johanniter eine beliebige Summe zu spenden oder einzelne Produkte, die auch auf der „analogen“ Packliste stehen, in einen digitalen Einkaufswagen zu legen.
 
Unter der Leitung von Frau Dr. Andrea Männer sowie in Kooperation mit den jeweiligen Klassenleitern, der Schülerschaft und den Eltern konnte das Projekt an der Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz erfolgreich realisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Engagement beim Einkauf der Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel und Geschenke wie auch bei der abschließenden Gestaltung der Verpackung. Einige Klassen schnürten sogar mehrere Päckchen. Insgesamt konnten 20 Hilfspakete auf den Weg geschickt sowie zwei digitale Pakete bestellt werden.
Das Sozialteam PflegeMobil mit Sitz in Marktredwitz unterstützte die Weihnachtstrucker-Aktion mit weiteren zwölf liebevoll gestalteten Paketen und nutzte die „Packstation“ der Fichtelgebirgsrealschule.
 
Am Dienstagvormittag und damit kurz vor Beginn der vorgezogenen Weihnachtsferien war es dann soweit. Gemeinsam mit einigen Schülerinnen, dem Schulleiter Herrn Oliver Brandt, Frau Dr. Andrea Männer und der stellvertretenden Pflegedienstleitung vom Sozialteam PflegeMobil, Frau Jenny Stanzel, wurden die Pakete an die Spedition übergeben. Dieses Jahr übernahm den Transport die Fensterbacher Firma Godelmann.
Seit mehr als 15 Jahren bringt der dortige Betriebsleiter, Ulrich Bauriedl, die Pakete in großen Konvois persönlich nach Rumänien in die Gegend Siebenbürgen. Auch dieses Mal werde er wieder am zweiten Weihnachtsfeiertag aufbrechen, um die Geschenke persönlich überbringen zu können, betonte Bauriedl bei der Pakete-Abholung. Gleichwohl könne in diesem Jahr der Austausch in den Familien nicht wie gewohnt stattfinden, da auf die Einhaltung der Corona-Maßnahmen besonders Wert gelegt werde. Auch wenn sie in diesem Jahr aufgrund geringerer Teilnahme deutlich weniger Pakete in die Regionen bringen könnten, sei die Aktion immer noch ein großer Erfolg, so Bauriedl weiter. Viele Familien würden schon seit Wochen, ja Monaten voller Vorfreude auf die Pakete warten.
 
Dr. Andrea Männer
Fotos früherer Weihnachtstrucker-Aktionen durch die Firma GODELMANN GmbH & Co. KG.                                                        © GODELMANN GmbH & Co. KG
Eigene Schul-Masken (MNS) an der Fichtelgebirgsrealschule
zur besseren Akzeptanz und für das Gemeinschaftsgefühl
 
„Die Mund-Nasenschutz-Bedeckung ist zu einem Teil des Alltags unserer gesamten  Schulfamilie geworden“, berichtet Oliver Brandt, Schulleiter der Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz. Die Akzeptanz der Maskenpflicht sei nicht nur bei den Lehrkräften, sondern auch bei allen Schülern vorhanden, da jeder an der Schule weiß, dass damit ein kleiner individueller Beitrag im Kampf gegen COVID-19 geleistet werden könne, unabhängig davon, ob Maskenpflicht bestehe oder nicht. Bewegt durch dieses Bewusstsein wollte die Fichtelgebirgsrealschule durch eigene Schul-Masken das Gemeinschaftsgefühl zusätzlich verstärken. „Somit war die Idee geboren und die Umsetzung konnte durch eine großzügige Sponsorenleistung durch die Firma RHI Magnesita aus Marktredwitz und der AGI Hochfranken auch erfolgen“, erläutert Oliver Brandt.  Allen Schülern und Lehrern wie der Verwaltung konnte so kostenlos eine schulspezifische, waschbare Maske zur Verfügung gestellt werden. Auf der Maske sind neben dem Schullogo auch die der beiden Sponsoren aufgedruckt. „Ich hoffe, dass viele unserer Schüler so das gemeinsame Symbol des Sich-COVID-19-Entgegenstellens für alle sichtbar nach außen tragen!“, resümiert der Schulleiter bei der Übergabe der Masken an die Schule durch die Vertreter Thomas Regnet, AGI und Peter Schreyer, RHI.
v. l.: Thomas Regnet (AGI), Peter Schreyer (RHI), Oliver Brandt (Schulleiter RS MAK), Vertreter der Schülerschaft, Volker Zacherl (Hausmeister), Claus Lindner (Personalratsvorsitzender)
VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald eG spendet an Grund-, Haupt- und weiterführende Schulen
Insgesamt hat die VR-Bank 39.000 Euro und 12 iPads an die 35 Schulen im Geschäftsgebiet übergeben. Das Geld stammt aus dem Reinertrag des Gewinnsparverein Bayern e.V.
Marktredwitz / Berg – Im Juli hat die VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald eG insgesamt 39.000 Euro an die Schulen im Fichtelgebirge und Frankenwald übergeben. Die vier größeren Grundschulen erhielten eine Spende von 2.000 Euro, die 19 kleineren Grundschulen konnten sich über einen Betrag von 1.000 Euro freuen. Die vier Hauptschulen, sowie die acht weiterführenden Schulen erhielten ein iPad im Wert von 379 Euro, sowie eine Spende von 1.000 Euro. Die Einsatzzwecke der Schulen waren vielfältig, von der Anschaffung eines neuen Volleyballnetzes, über die Gestaltung des Schüleraufenthaltsraums, bin hin zur Verschönerung des Schulgartens. In diesem Jahr war auf Grund der Corona-Pandemie keine gemeinsame offizielle Veranstaltung mit den 35 Schulen möglich. Nichtsdestotrotz ließ es sich die VR-Bank nicht nehmen den Hauptund weiterführenden Schulen ihre iPads bei mehreren Spendenübergaben in kleinem Rahmen, persönlich zu übergeben. Unter Einbehaltung der Hygienevorschriften konnten die Tablets in den jeweiligen Schulen, zusammen mit der Geldspende, überreicht werden. Die stolze Spendensumme von insgesamt 43.548 Euro inklusive der iPads wurde aus dem Gewinnsparen bezogen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Gewinnen, Sparen und Helfen. Mit einem Betrag von fünf Euro im Monat kann der Kunde vier Euro sparen, mit einem Euro nimmt er an den monatlichen Verlosungen teil. Alle Gewinnsparer haben ein gemeinsames Ziel: Regionale und soziale Projekte in ihrer Region zu unterstützen, denn 25 Cent von jedem Los werden für karitative und wohltätige Anschaffungen eingesetzt. Über 15 Millionen Euro kommen so von Jahr zu Jahr zusammen, die von den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern vergeben werden. Die VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald eG hat sich in diesem Jahr für die Unterstützung der Schulen in ihrem Geschäftsgebiet entschieden und freut sich über die zahlreichen Projekte, die mit der Spende realisiert werden können.
Seite
Home  -  Impressum  -  Datenschutz  -  Kontakt
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü